redmouth

Projektleitung · Beschaffung · Bauherrenvertretung · Schweiz

Digitale Vorhaben führen.

Projektleitung für Webplattformen und Datensysteme im Gesundheitswesen und in der Immobilienwirtschaft. Also dort, wo öffentliche Auftraggeber, regulierte Daten und lange Betriebszeiten aufeinandertreffen.

Porträt des Inhabers von redmouth
redmouth, inhabergeführt.
Ein Ansprechpartner, von der Ausschreibung bis zur Übergabe.
10+ Jahre in Entwicklung und Projektleitung
2 Branchen, parallel und über Jahre begleitet
1 Ansprechpartner über die ganze Laufzeit

01 Tätigkeitsfelder

Zwei Branchen, in denen Daten nicht einfach Daten sind.

Auf den ersten Blick haben Anwendungen im Gesundheitswesen und Liegenschaftsdaten wenig miteinander zu tun. In der Umsetzung stellen sich dann aber sehr ähnliche Fragen. Die Daten kommen aus vielen Quellen und selten sauber, jede Änderung muss nachvollziehbar bleiben, und das Ergebnis soll auch in zehn Jahren noch bedienbar sein.

Wer beide Bereiche kennt, erkennt schneller, welche Anforderung fachlich wirklich zwingend ist. Vieles, was in Pflichtenheften als unverhandelbar auftaucht, ist bei genauerem Hinsehen die Fortschreibung eines alten Systems.

Feld A

Gesundheitswesen

Vorhaben in einem Umfeld, in dem Datenschutz, Zugriffsrechte und Dokumentationspflichten die Architektur von Anfang an bestimmen. Sobald eine Anwendung in den Arbeitsalltag von Fachpersonal eingreift, entscheidet die Akzeptanz über den Erfolg, häufig stärker als der Funktionsumfang.

  • Fach- und Verwaltungsanwendungen mit Personendaten
  • Schnittstellen zwischen bestehenden Fachsystemen
  • Zugriffs-, Rollen- und Protokollierungskonzepte
  • Ablösung historisch gewachsener Insellösungen
  • Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit als Vorgabe
Feld B

Immobilien und öffentlicher Sektor

Portale, Register und Auswertungen rund um Liegenschaften, Bauvorhaben und Marktdaten. Wie belastbar die Datengrundlage ist, sieht man der Oberfläche nicht an. Bemerkbar macht es sich in dem Moment, in dem jemand die Zahlen für einen Entscheid braucht.

  • Fach- und Bürgerportale mit Liegenschaftsbezug
  • Zusammenführung verteilter Datenbestände
  • Georeferenzierung und Adressqualität
  • Auswertungs- und Monitoring-Werkzeuge
  • Datenlieferungen und Schnittstellen an Dritte

02 Unterschied

Was sich einkaufen lässt und was nicht.

Methodenkompetenz, Zertifikate und Kapazität sind auf dem Markt reichlich vorhanden. Schwieriger zu bekommen ist jemand, der technisch tief genug drinsteckt, beide Branchen kennt und trotzdem kein eigenes Interesse am Ergebnis hat. Diese Kombination sitzt selten im Steuerungsausschuss.

01

Zwei Branchen, dieselben zehn Jahre

Branchenwissen sammelt sich an. Beschaffen lässt es sich nicht. Ein Anbieter kann eine Fachperson einstellen, er wird aber kaum jemanden finden, der Gesundheitswesen und Immobilienwirtschaft über zehn Jahre gleichzeitig begleitet hat. Solche Lebensläufe entstehen eher zufällig und lassen sich im Nachhinein nicht herstellen.

02

Vorher gebaut, dann geführt

Wer Datenmodelle, Schnittstellen und Betriebsarchitekturen selbst verantwortet hat, liest Offerten anders. Optimistische Aufwandsschätzungen, verdeckte Abhängigkeiten und angehäufte technische Schulden fallen dann schon beim Angebot auf. Auffallen würden sie ohnehin, allerdings erst in der Abnahme. Dort wird es teuer.

03

Systeme, die jahrelang halten mussten

Zwischen einem Projekt, das abgenommen wird, und einem System, das über Jahre im Betrieb steht, liegen ein paar Entscheidungen, die ganz am Anfang fallen. Wer nur bis zur Übergabe dabei ist, bekommt die Folgen nie zu sehen. Betriebserfahrung ändert deshalb, wie man die erste Projektwoche plant.

04

Kein eigenes Interesse am Ergebnis

Es gibt hier kein Produkt zu verkaufen, keine Lizenzen, keine Partnermargen und kein Entwicklungsteam, dessen Auslastung gesichert werden will. Eine Empfehlung richtet sich damit ausschliesslich nach dem Vorhaben. Ein Generalunternehmer kann diese Position gar nicht einnehmen, sie läuft seinem Geschäftsmodell zuwider.

05

Zwei Gesprächsräume, eine Sachlage

Im Steuerungsausschuss wird anders gesprochen als im technischen Review. Wer nur eines der beiden Register beherrscht, ist auf Übersetzung angewiesen, und dabei geht regelmässig etwas verloren. Sichtbar wird der Verlust später: als Verzögerung, als Nachtrag oder als Entscheid, den so eigentlich niemand treffen wollte.

06

Inhabergeführt

Nach dem Zuschlag wechselt die Projektleitung nicht. Es kommt kein Junior nach dem Pitch und keine interne Rotation nach sechs Monaten. Wer im Erstgespräch sitzt, führt das Mandat auch und trägt die Folgen der eigenen Einschätzungen.

03 Mandate

Jedes Mandat hat eine Rolle, eine Dauer und eine Befugnis.

Was übernommen wird, steht vor Beginn fest: die Rolle, der Zeitraum, das Pensum und die Frage, worüber entschieden werden darf. Das erspart Diskussionen mit Gremien und Anbietern und macht am Schluss überprüfbar, was geliefert wurde.

M 01

Gesamtprojektleitung

Führung über alle Phasen: Ziele schärfen, planen, Anbieter und interne Beteiligte steuern, dem Auftraggeber und den Gremien berichten.

M 02

Technische Teilprojektleitung

Verantwortung für den technischen Strang innerhalb eines grösseren Programms. Architektur, Schnittstellen, Datenmigration, Testkonzept und die technische Abnahme.

M 03

Beschaffung und Ausschreibung

Anforderungen so formulieren, dass sie ausschreibungsfähig sind. Dazu ein Bewertungsraster, das im Nachhinein standhält, und eine fachliche Beurteilung der eingegangenen Angebote.

M 04

Technische Bauherrenvertretung

Die Interessen des Auftraggebers gegenüber dem Anbieter wahrnehmen: Konzepte prüfen, Fortschritt und Qualität kontrollieren, Änderungen verhandeln, Abnahmekriterien durchsetzen.

M 05

Review und Standortbestimmung

Eine unabhängige Beurteilung des laufenden Vorhabens. Wo steht es tatsächlich, welche Risiken sind wesentlich, welche Optionen bleiben und was kostet jede davon.

M 06

Ablösung und Migration

Begleitung beim Ersatz gewachsener Systeme, von der Bestandsaufnahme über Datenübernahme und Parallelbetrieb bis zur Abschaltung. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem, was nirgends dokumentiert ist.

04 Vorgehen

Vier Schritte. Der erste kostet nichts.

Bevor über ein Mandat gesprochen wird, sollten beide Seiten die Lage gleich beurteilen. Deshalb steht am Anfang eine Einschätzung und noch keine Offerte.

01

Erstgespräch

Ungefähr eine Stunde, telefonisch oder vor Ort. Ausgangslage, Ziel, Beteiligte, Zeithorizont. Danach wissen beide Seiten, ob eine Begleitung überhaupt sinnvoll ist.

Kostenlos und unverbindlich
02

Standortbestimmung

Eine schriftliche Einschätzung: wo das Vorhaben tatsächlich steht, welche Risiken zählen und welche Handlungsoptionen bestehen. Ein Dokument, das sich einem Gremium vorlegen lässt.

Pauschal, klar abgegrenzt
03

Mandat

Rolle, Dauer, Pensum und Entscheidungsbefugnis werden schriftlich festgehalten. Berichtet wird in dem Rhythmus, den der Auftraggeber ohnehin fährt.

Nach Aufwand oder als Pensum
04

Übergabe

Am Schluss soll die Organisation ohne externe Begleitung weiterkommen. Entscheidungen sind dokumentiert, Zuständigkeiten geklärt, und niemand ausserhalb des Hauses sitzt auf Wissen, das intern gebraucht wird.

Ziel jedes Mandats
Porträt des Inhabers von redmouth
Inhaber, redmouth Projektleitung und technische Bauherrenvertretung

05 Person

Erst gebaut, dann geführt. Das Bauen bin ich nie ganz losgeworden.

Angefangen habe ich in der Entwicklung, mit Systemen, die Daten aus vielen Quellen zusammenführen mussten und danach jahrelang im Betrieb standen. Die Leitung ist daraus gewachsen: zuerst für die eigene Umsetzung, später für Vorhaben, bei denen andere bauen und jemand die Rolle des Auftraggebers ausfüllen muss.

Geblieben ist die Angewohnheit, technische Aussagen selbst nachzurechnen. Ein Konzept, eine Offerte, eine Aufwandsschätzung nehme ich nicht als gegeben hin. Das verändert Verhandlungen spürbar. Vor allem aber verändert es, was ein Anbieter von sich aus vorschlägt.

Ein Vorhaben scheitert selten an der Technik. Es scheitert daran, dass niemand am Tisch beide Sprachen spricht.
  • ErfahrungÜber zehn Jahre Entwicklung, Architektur und Projektleitung
  • SchwerpunkteGesundheitswesen, Immobilienwirtschaft, öffentlicher Sektor
  • ArbeitsweiseInhabergeführt, ein Ansprechpartner über die ganze Laufzeit
  • SprachenDeutsch, Englisch
  • EinsatzgebietDeutschschweiz, remote und vor Ort
  • StandortSolothurn

06 Kontakt

Beschreiben Sie kurz die Ausgangslage. Den Rest klären wir im Gespräch.

Erstgespräch
Rund eine Stunde, kostenlos und unverbindlich, telefonisch oder bei Ihnen vor Ort.
Antwortzeit
In der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen.
Vertraulichkeit
Anfragen werden vertraulich behandelt. Eine Geheimhaltungsvereinbarung kann vorgängig unterzeichnet werden.
Standort
4500 Solothurn, Schweiz

Ihre Angaben werden ausschliesslich zur Beantwortung dieser Anfrage verwendet und vertraulich behandelt.